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PFLANZUNGSTÄTIGKEIT
Die Slowakische Republik mit ihrer Bewaldung (41%) gehört zu den europäischen Ländern mit dem höchsten Waldanteil im Vergleich mit der Gesamtfläche des Landes. Der zur Pflanzung der Gehölze bestimmte Waldboden bildet 1 923 510 ha (96,7% des Waldbodenfondes). Von dem Gesichtspunkt der Waldfunktionen und daraus ergebendem Bewirtschaftungsregime teilen sich die Wälder auf Wirtschaftswälder(68,2%), Wälder der Sonderbestimmung (17,2%) und Schutzwälder (14,6%), die erstrangige ökologische und schützende Funktionen erfüllen. In der Slowakei bildet das Laubholz 58% und das Nadelholz 42% der Fläche.

Was versteht man unter Pflanzungstätigkeit? Die Pflanzungstätigkeit kann wie eine Mitwirkung des Menschen und der Natur bei der Erneuerung des Baumbestandes charakterisiert werden. Die Pflanzungstätigkeiten fassen die Aktivitäten um, die bei der Walderneuerung helfen.

Zu den wichtigsten gehören:
  • - Flächevorbereitung vor der Aufforstung – Ebnen des Reisigs
  • - Aufforstung
  • - Abmähen
  • - Schutz des jungen Baumbestandes
Für Waldbesitzer und Förster ist am günstigsten wenn sich der Wald selbst erneuert, d.h. im Bestand Gene des Mutterbestandes erhalten sind – unter dem stehenden Mutterbestand ein junger aus Samen der Mutterbäume stammnende Bestand wächst. Bei solcher Erneuerung kann man mit mehreren Wirtschaftsweisen der Waldpflanzung verfahren. Diese sind auf der allmählichen Auslichtung des Bestandes gegründet. Natürlich in der Praxis funktioniert es nicht immer so. Ein Problem der Selbsterneuerung des Bestandes ist, z.B. Unkraut – Waldgras und Kräuter. Hier ist die Bodenvorbereitung für die natürliche Walderneuerung wichtig – Graben der Anbauflächen (50x50 cm) unter dem Mutterbestand vor den Samenjahren. So kann der natürlichen Verjüngung nachgeholfen werden. Der nächste Schritt ist Gewinnung des Mutterbestandes. Die Verwalter der Waldgrundstücke und Holzfäller sollten grösseren Schäden auf der natürlichen Verjüngung vermeiden. Es ist möglich mit einer passenden Gewinnungssmethode zu erreichen – Pferd, die Konzentration der Holzsubstanz in sogenannten „Linien“, Seilbahnen, usw.

Weiter folgt die Vorbereitung der Fläche vor der Aufforstung, sog. Ebnen des Reisigs. Schon bei dieser Tätigkeit ist es wichtig an die nachfolgenden Aktivitäten zu denken, d.h. Rücksicht auf natürliche Verjüngung zu nehmen, die Form und Grösse der Haufen einzuhalten, dass sie nicht zu viel Platz einnehmen und die Mitarbeiter bei der Arbeit behindern. So wird die Aufforstungsfläche vorbereitet. Die Aufforstung ist eine von den wichtigsten Aktivitäten bei der Walderneuerung. Schon bei ihrer Planung wird es über den Anteil der einzelnen Gehölze entscheiden. Es hängt von dem Terrain, der Bodenart, natürlicher Erneuerung, der Meereshöhe und der Vorschrift im Wirtschaftlichen Waldplan ab. Das Einpflanzen von Setzlingen beginnt mit ihrer Sortierung und dem Transport auf den Aufforstungsort. Das Wurzelwerk sollte vor dem Wind geschützt werden (Austrocknung der Wurzelhaare). Jedes Loch muss folgender Gestalt entsprechen: Mass, Gefälle, Grösse und Umgrabung . Beim Einpflanzen ist es nötig den Wurzel richtig einzulegen und den Boden um den Stiel zu stampfen, dass der Setzling fest war. Damit beginnt einen Kreislauf des Waldanbaus für weitere Generationen.

Gras - und Unkrautabmähen ist die erste Tätigkeit nach dem Einpflanzen von Setzlingen. Es dient zu ihrer Schutzung vor Unkraut, das sie im Winter erstickt oder erdrückt kann. Das Abmähen wiederholt sich so lange bis der Setzling das Umkraut überwächst. Es dauert einige Jahre.

Der Schutz des jungen Baumbestandes vor dem Abbeiβen. Das Abbeiβen wird vom Schalenwild und Hasenwildbret angetan. Das Wild beiβt die Triebe und Terminaltriebe der jungen Bäume ab und sie wachsen dann krumm und sind verkümmert. Gegen dem Abbeiβen kann man mit chemischem (z.B. Cervacol) oder mechanischem Schutz (Umzäunung des jungen Waldbestandes oder der einzelnen Bäume) kämpfen.

  • - Abnagen der Stämme der jungen Bäume vom Schalenwild und Hasenwildbret. Die Baumrinde ist gestört und die Fäule gelangt in das Holz. Harz flieβt aus, was die künftige Holzqualität beinflusst. Den Schaden kann man mit der Umzäunung des jungen Waldbestandes oder mit mechanischem Schutz der Zielbäume vorbeugen, d.h. der Stamm wird mit Resten nach der Auslichtung, mit Baumästen, oder mit einem Schutznetz umgewickelt. Es ist auch möglich den Stamm mit einem Vertreibungsmittel gegen Wildtiere zu pflegen.
  • - Abschälen. Das Wild beiβt in die Baumrinde an und mit einem Kopfzug schält sie ab. Die Fäule gelangt in das Holz, oder der Baum trockt aus.
Das Abschälen kann man auch mit mechanischem oder chemischem Schutz der Stämme verhüten.

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